Michael Appelt

* 07.01.1968 † 24.05.2026

Trauerfeier
Datum: 02.06.2026
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Ort: Friedhof Perchtoldsdorf

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Michael Appelt

Kondolenzbuch

† 24.05.2026

David Schoof:

Ski-WM 2001 in St. Anton: Werde nie vergessen, wie viel Spaß wir bei dem Job hatten - schon bei der Anfahrt in deinem nicht grad wintertauglichen Alfa. Ich hab mich immer gefreut, wenn dich unsere Fotoredaktion verpflichtet hat, auch wenn unser letztes Treffen eine ganze Weile her ist. Ich hoffe, es geht dir dort, wo du jetzt bist, gut. Wir sehen uns 😊
Geschrieben am 07.06.2026, um 11:42

Peter Weigel:

Leider habe ich die traurige Nachricht erhalten, und es fällt mir immer noch schwer es zu fassen. Ich möchte mit einem schönen Satz, eines anderen Schulkollegen aus der HTL Zeit schließen: "Er ist wie die Sonne, die am Horizont verschwindet, um in einer anderen Welt zu strahlen. 🖤" Michi du bleibst unvergessen - C U later, Peter
Geschrieben am 02.06.2026, um 08:38

Reiner Riedler:

Es fällt mir immer noch schwer, zu begreifen, dass Michael nicht mehr unter uns ist. So viele Jahre kannten wir uns, die wichtigsten Lebensabschnitte haben wir miteinander geteilt. Seit unserer Zeit auf der Graphischen waren wir Weggefährten, im Beruf wie im Leben. Michael war einer der liebenswertesten und warmherzigsten Menschen, die ich kannte. Durch ihn habe ich die Reportagefotografie kennengelernt. Als junge Draufgänger haben wir Abenteuer erlebt, über die wir bis zuletzt gesprochen haben, weil sie immer noch so präsent waren und uns so stark verbunden haben. Michael prägte über viele Jahre mit seinen Bildern die österreichische Magazinfotografie mit. Er war einer der Großen. Einfühlsam und direkt, zu direkt für viele – bei ihm gab es kein Herumreden. Die Dinge waren für ihn immer klar und unverrückbar, auch wenn er selbst von so vielen Fragen getrieben war. Er war Fels und Anker für mich. Immer war er da, wenn man ihn brauchte. Auf ihn war Verlass. In den letzten Jahren wurde es stiller um ihn, als er wieder zur Christl, seiner Mutter zog. Sie war für ihn alles. Unser gemeinsames Filmprojekt war ein neues Abenteuer für uns beide. Wie oft musste ich ihn bremsen, weil er so viel von sich preisgeben wollte. Lange schon hatten ihn da seine Dämonen in Besitz genommen, die er seit seinem langen Krankenhausaufenthalt nicht mehr los wurde. Er wollte so viel vom Leben – und hatte zugleich so große Angst davor. Am Ende war es das Leben selbst, das mehr von ihm verlangte, als er Kraft hatte. Dann ist er eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Einfach so. Nach all den Jahren. „Scheiß di net an, Riedler“, hätte er an dieser Stelle gesagt. Draussen stürmt es gerade, es regnet in Strömen. Ich vermisse dich, mein Freund!
Geschrieben am 01.06.2026, um 20:13

Norbert Hemetsberger:

Lieber Michi, danke für deine jahrelange Freundschaft. Ich habe an dir geschätzt, dass man immer wusste, woran man bei dir ist. Du warst ehrlich, direkt, manchmal herausfordernd, aber immer authentisch. Du hast dich nie verbogen, um anderen zu gefallen, sondern wolltest um deiner selbst willen angenommen werden. Das Leben hat dich nicht immer sanft behandelt, und du hast es ebenso wenig sanft behandelt. Trotzdem hast du Spuren hinterlassen – in deinen Bildern, deinen Geschichten und in den Erinnerungen der Menschen, die dich begleitet haben. Danke für die gemeinsame Zeit. Ich werde dich nicht vergessen.
Geschrieben am 01.06.2026, um 09:09

Alexandra:

Ich kenne keinen zweiten Menschen, der so ist wie Michi. Außergewöhnlich, offen, provokant, unsicher, empathisch, sensibel, tiefgründig und im Umgang mit sich selbst oft nicht sehr fürsorglich.....sind nur ein paar Beschreibungen, die mir einfallen, wenn ich an Michi denke. Unsere Wege haben sich in letzter Zeit nicht mehr oft gekreuzt, aber sie haben immer einen nachhallenden Eindruck hinterlassen. Michi, du wirst fehlen. Möge deine Seele Ruhe und Gleichmut finden. Dinge, die dir bisweilen auf dieser Erde verwehrt waren.
Geschrieben am 31.05.2026, um 10:48